24.09.2018

Parallel- und Kippschiebesysteme: Neues Bauteil-Quartett

Reduzierter Montageaufwand, gestiegener Komfort: Durchdachte Neuheiten für Universalbeschlag „Roto Patio Alversa“ / Selbstsichernde Laufwerke als Branchennovum / Neue Montagelehre zur schnelleren Steuerklotz-Positionierung / Klein und clever: Zusatzrastung und Kippunterstützung / Anmeldung zum Patent

Leinfelden-Echterdingen - (rp) Minimaler Aufwand bei Fertigung, Lager und Logistik kennzeichnet „Roto Patio Alversa“ laut Hersteller seit der Premiere im Herbst 2016. Nun legt der Universalbeschlag für Parallel- und Kippschiebesysteme mit vier Bauteilen nach. So können sich Fensterbauer über eine Reihe von Erleichterungen durch selbstsichernde Laufwerke oder eine praktische Montagelehre freuen, meldet Roto. Mit den beiden Features Zusatzrastung und Kippunterstützung lasse sich darüber hinaus das Fenster- und Fenstertürenangebot künftig noch komfortabler gestalten.

Zur Markteinführung bezeichnete der Hersteller die Laufwerke als ein Branchennovum. Der Grund: Durch eine spezielle Bauform des Gehäuses seien sie bereits ab Werk „als aushebesicher gemäß EN 13126-17“ zertifiziert. Dazu verfüge die in allen vier „Patio Alversa“-Schiebesystemen einsetzbare Lösung über eine integrierte Aushebesicherung. Diese mache weitere Maßnahmen sowohl in der Produktion als auch in der Montage überflüssig. Allein daraus resultierten eine beschleunigte Verarbeitung, weniger Bauteile und eine vereinfachte Lagerhaltung. Da die Innovation etwaige Fehler beim Einbau des Laufwagens nahezu ausschließe, sei zudem von einer höheren Kundenzufriedenheit auszugehen.

Zuverlässigkeit und ebenfalls weniger Aufwand bei der Fertigung verspricht die neue Montagelehre für den oberen Steuerklotz. Wie es heißt, steht sie für die Varianten „PS“, „PS Air“ und „PS Air Com“ zur Verfügung und ist flexibel auf die verschiedenen Breiten von Flügelüberschlägen einstellbar. Damit garantiere sie bei der Rahmenmontage, ob liegend oder stehend, eine rasche Positionierung des Steuerelementes. Zur Bequemlichkeit trage ferner bei, dass der Flügel für den Einbau nicht erst eingehängt werden müsse.

Kleine Bauteile, große Kundenwirkung

Zu den jüngsten Produktvorstellungen für das „Patio Alversa“-Beschlagportfolio zählt auch eine besonders leistungsstarke Zusatzrastung für das „PS Air“-Parallelschiebesystem mit Kipplüftung. Sie lasse sich als Zubehör ordern. Die neue Funktion verhindere speziell bei Elementen mit verhältnismäßig großem Glasanteil ungewolltes Zuklappen etwa durch Sogbildung bei widrigen Windverhältnissen. Der Flügel raste stattdessen in Kipp-Position ein und bleibe bis zur nächsten Bewegung fest verankert.

Für hohen Bedienkomfort sorge zudem die vierte Neuheit – eine zusätzliche, auch zur Nachrüstung geeignete Kippunterstützung für das Parallelschiebesystem „PS Air Com“ mit griffgesteuerter Kipplüftung. Das Bauteil in Form einer federunterstützten Schere reduziere das Drehmoment am Griff, das beim Kippen entstehe. Selbst schwere 180 kg-Flügel seien so mit geringem Kraftaufwand zu öffnen. Das wirke sich positiv auf den Verschleiß bzw. die allseits gewünschte Langlebigkeit aus. Wie Roto berichtet, will man sich die clevere Sortimentsergänzung patentieren lassen. Gleiches gelte für die aushebesicheren Laufwerke und die Zusatzrastung.

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