15.11.2016

Fachpressetag 2016: Roto Patio Alversa

„Roto Patio Alversa“: Neuer Universalbeschlag für minimalen Aufwand bei Parallel- und Kippschiebesystemen / Entwicklung, Herstellung und Lieferung in eigener Hand / Kundennutzen in Serie / Weltweite Markteinführung / Innovative Plattform / Ein Zentralverschluss, ein Griff und ein modulares Schiebesystem / Vier Varianten / Zertifizierte Marktreife / In 14 Sprachen am Start

Kombination senkt Kosten

Berlin/Leinfelden-Echterdingen – (rp) Besonders in der Produktpolitik hat das Ziel einer „überlegenen Kundennutzen-Position“ eindeutig Priorität. Eine „elementare Voraussetzung“ dafür ist die volle Eigenständigkeit bei Entwicklung, Herstellung und Logistik. Letztlich lassen sich nur dann technische Potenziale auch im Sinne flexibler, schneller Reaktionen auf veränderte Markt- und Kundenanforderungen komplett ausschöpfen. Auf dieser strategischen Basis informierte Roto während des 11. Internationalen Fachpressetages über eine „neue Ära“ in der Sortimentsgruppe „Sliding“: Ab 15. November 2016 – übrigens exakt der Tag der Berliner Veranstaltung – führt der Fenster- und Türtechnikspezialist mit „Patio Alversa“ weltweit den „Universalbeschlag für minimalen Aufwand bei Parallel- und Kippschiebesystemen“ ein. Das Programm sorge für einen „Meilenstein“ beim praktischen Kundennutzen.

Wie Marketingleiter Udo Pauly zunächst erläuterte, gehören zum Schiebesystem-Portfolio des Unternehmens darüber hinaus Falt-, Hebe- und hochdichte Lösungen. Eigenen Berechnungen zufolge betrug das Beschlagvolumen in diesem Marktsegment 2015 weltweit insgesamt rund 800 Mio. Euro und sei damit durchaus eine „relevante Größe“. Bei der Frage, was Fensterhersteller von fortschrittlichen Schiebesystemen erwarten, hätten Roto-Recherchen vier Hauptkriterien ergeben. Im Einzelnen gehe es dabei um die schnelle Montage und das einfache Handling der Beschlagtechnologie, den flexiblen Einsatz für unterschiedliche Anwendungsvarianten, die dauerhaft zuverlässige Funktion und die termingerechte Lieferung. Die neue innovative Systemplattform erfülle dieses Profil „voll und ganz“.

Drei entscheidende Markenzeichen

Als wichtigsten Kundennutzen reduziere „Patio Alversa“ den Fertigungs-, Lager- und Logistikaufwand bei den Verarbeitern nachhaltig auf ein Minimum. Erreicht werde das durch die Kombination aus universellem Zentralverschluss, universellem Griff und modularem Schiebesystem. Dabei sei es ein Branchennovum, dass bei den unterschiedlichen Ausführungen stets der gleiche Zentralverschluss zum Einsatz komme. Dafür stünden die Drehkipp-Beschlagkomponenten „NT“ (Kunststoff, Holz) und „AL“ (Aluminium) zur Verfügung. Sie gewährleisten laut Roto eine schnelle Verarbeitung in der Produktionslinie und erfordern keine Umstellung der Anlagen bzw. des Anschlags. Außerdem verringerten sie – wie das ganze System – die Teilevielfalt erheblich und vereinfachten damit die Lagerhaltung.

Gleiches gelte für das Programmmerkmal „universeller Griff“. Die Verwendung etwa der in allen gängigen Farben lieferbaren Serien „Line“ und „Swing“ senke ferner den Verwaltungsaufwand durch einen erleichterten Stammdatenprozess. Auch dieser Pluspunkt präge im Übrigen die gesamte Produktfamilie.

Das dritte „Markenzeichen“ von „Patio Alversa“ sei das modulare Schiebesystem. Es verbinde Elemente aus dem „NT“- bzw. „AL“-Beschlagsortiment wie Getriebe und Eckumlenkungen mit „Patio“-spezifischen Komponenten wie Laufwerke, Gleitschere und Schienenset. Die aufeinander abgestimmten Baugruppen und die einheitlichen Arbeitsschritte ermöglichten eine einfache und zügige Montage. Durch den flexiblen Austausch einzelner Komponenten könne der Fensterbauer in der Fertigung schnell zwischen Parallel- und Kippschiebesystemen inklusive der verschiedenen Lüftungsfunktionen wechseln. Das schließe erstmals die Kombination eines Parallelschiebesystems mit einer Kipplüftung ein.

Universelles Quartett mit Mehrwert

Während die Variante „KS“ ein Kippschiebesystem mit Kipplüftung sei, stehe „PS“ für ein Parallelschiebesystem ohne bzw. mit Spaltlüftung. Hinter „PS Air“ verberge sich ein Parallelschiebesystem mit Kipplüftung. „PS Air Com“ schließlich verzahne ein Parallelschiebesystem mit einer Kipplüftung, die sich komfortabel über den Fenstergriff steuern lasse. So seien Flügel bis 200 kg mit geringem Kraftaufwand zu schließen.

Das Attribut „universell“ verdiene sich die Neuheit außerdem bei den Einsatzbereichen. Sie eigne sich – ob als Fenster oder Fenstertür – als Terrassen- und Balkondurchgang, in Wintergärten und Glasanbauten, in Büros und Arbeitszimmern sowie in Küchen. Auf Wunsch integrierte Sicherheitskomponenten wie Schließstücke und abschließbare Griffe sorgten für eine effiziente individuelle Einbruchhemmung. Bei den Parallelschiebe-Varianten hebt Roto ferner den hohen Bedienkomfort hervor. Er beruhe auf der wie bei konventionellen Drehkipp-Fenstern intuitiven Griffbetätigung, dem geräuscharmen Lauf dank der speziellen Öffnungs- und Schließmechanik sowie dem optimierten Ein- und Auslaufverhalten durch besondere Dämpfungselemente.

Internationales Premierenpaket

Schon zum Marktstart verfüge die von Roto entwickelte, in Lövö (Ungarn) produzierte und gelieferte Serie über alle relevanten Zertifizierungen. Das umfangreiche, mit Erfolg absolvierte Prüfpensum bestätige ebenfalls, dass „die Kunden von der ersten Minute an mit einer zu 100 % marktreifen Innovation arbeiten können“.

Natürlich liege zur Premiere auch das nötige professionelle Markteinführungspaket vor. Für Fensterprofis etwa umfasse es z. B. Kataloge, Einbauanleitungen, Montagevideos, die Einbindung in den Beschlagkonfigurator „Roto Con“ sowie diverse Instrumente zur Information und Akquisition von Endkunden. Und die Konsequenz der Internationalität? Das gesamte Begleitmaterial gibt es in nicht weniger als 14 Sprachen, hieß es in Berlin.

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