22.04.2013

Brückenkopf in Wachstumsregion

Colombo / Leinfelden-Echterdingen – (rp) Ihre Position als Global Player baut die Roto Frank AG auch 2013 weiter aus. Wie das Unternehmen mitteilt, leistet dazu der jetzt vollzogene Erwerb des brasilianischen Beschlagherstellers Fermax einen „wichtigen Beitrag“. Er bringe erneut die selbst in schwierigen bzw. unsicheren Wirtschaftsphasen konsequente Umsetzung strategischer Akquisitionen zum Ausdruck. Bereits Mitte 2012 hatte der Bauzulieferer durch den Kauf der kanadischen Firma Fasco sein Engagement in Nordamerika verstärkt.

Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Dr. Eckhard Keill verbessert die jüngste Investition die Ausgangslage für Roto „entscheidend“, um das erhebliche Wachstumspotenzial der lateinamerikanischen Fenster- und Türenmärkte zu nutzen. Das gelte besonders für den attraktiven BRIC-Staat Brasilien. Er biete nicht zuletzt im Bausektor „exzellente Entwicklungschancen“. Sie resultierten u. a. aus den für die sportlichen Großveranstaltungen (Fußballweltmeisterschaft 2014, Olympische Sommerspiele 2016) nötigen Baumaßnahmen sowie den sukzessive steigenden Qualitäts- und Komfortansprüchen bei Fenstern und Fenstertüren. Zudem sei das Land ohnehin der bedeutendste Einzelmarkt in Lateinamerika.

Das neue Gruppenmitglied passe in mehrfacher Hinsicht „ideal“ in das internationale Portfolio. So verfüge Fermax als Nummer 2 in Brasilien über eine umfassende Fertigungs- und Sortimentskompetenz für die in der Region erforderlichen Spezialprodukte. Außerdem gewährleiste das 1974 gegründete Unternehmen dank eines engmaschigen Vertriebsnetzes die flächendeckende Versorgung von Händlern und Systemherstellern. Ferner könne es nach erfolgter Integration in den Roto-Verbund sowohl geographisch als auch produktpolitisch durchaus als Brückenkopf zur Bearbeitung relevanter Märkte in ganz Lateinamerika dienen. „Wir praktizieren damit im Übrigen abermals unser Prinzip, stets nah am Kunden zu sein“, betont Keill.

Das schließt nach Aussage von Finanzvorstand Michael Stangier die Entscheidung ein, die in Brasilien etablierte und bekannte Marke „Fermax“ zu erhalten. Über den Kaufpreis des in Colombo im Bundesland Paraná beheimateten Beschlagspezialisten sei Stillschweigen vereinbart worden. Er beschäftige knapp 300 Mitarbeiter und erziele einen Jahresumsatz von umgerechnet gut 20 Mio. Euro. Per saldo unterstreiche Roto mit dem Engagement wiederum den systematischen Wachstumskurs, der sich u. a. in wirtschaftlicher Stabilität niederschlage. Stangier: „Nur das schafft ein solides Fundament für derartige Akquisitionen.“

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