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Partnerschaft für Bildung
Leinfelden-Echterdingen – (rp) Im Rahmen der systematischen Bemühungen, Jugendliche „so früh und so intensiv wie möglich“ über die berufliche Vielfalt in der mittelständischen Wirtschaft zu informieren, spielt für die Roto Frank AG auch die Zusammenarbeit mit Schulen eine wichtige Rolle. Das will der Bauzulieferer mit einer neuen Initiative abermals bestätigen. Konkret meldet das Unternehmen mit Stamm- und Hauptsitz in Leinfelden-Echterdingen den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit dem Hölderlin-Gymnasium in Nürtingen. Sie sei „dauerhaft und nachhaltig“ angelegt, werde von der IHK Region Stuttgart unterstützt und basiere auf einer Ende 2008 von Landesregierung und Wirtschaft getroffenen Regelung zum „Ausbau von Bildungspartnerschaften“ in Baden-Württemberg.
Um die Schüler in Theorie und Praxis in die Arbeitswelt einzuführen und ihnen eine individuelle Orientierung bei der Berufsfindung zu erleichtern, sehe das Konzept eine Reihe fachübergreifender und außerunterrichtlicher Aktivitäten vor. Dazu gehören, erläutert Roto-Finanzvorstand Michael Stangier, Betriebsbesichtigungen mit einem konzentrierten Überblick über das Unternehmen, die betreute Themenerarbeitung innerhalb des „Seminarkurses Wirtschaft“, die Mitwirkung am Berufskundetag, die Integration des Produzenten von Fenster- und Türtechnik in die Lerneinheit „Automatisierung im Betrieb“ sowie das Angebot spezieller Praktika.
Es komme darauf an, diese Projekte sukzessive zu realisieren und dadurch den Gymnasiasten in verschiedenen Jahrgangsstufen bzw. Fächern zu vermitteln, „wie Wirtschaft wirklich funktioniert“. Das sei bei Roto nicht zuletzt infolge des starken internationalen Engagements „besonders spannend“. Für 2011 erwartet die Gruppe, die auch Wohndachfenster und Solardächer produziert, mit ihren weltweit rund 4.100 Mitarbeitern einen Umsatzanstieg auf etwa 660 Mio. Euro.
Durch das Aufzeigen beruflicher Wege und Perspektiven dokumentieren die Beteiligten mit derartigen Partnerschaften im Übrigen „gesellschaftliche Verantwortung“, ergänzt Ausbildungsleiterin Erika Dittmann-Frank. Jugendliche könnten so gemeinsam mit ihren Eltern den Wechsel von der Schule zum Beruf deutlich reibungs- und problemloser gestalten. Der Bauzulieferer trage dazu mit einem breiten Spektrum bei. Es erstrecke sich vom Industriemechaniker bzw. -kaufmann über Informatikkaufleute bis zu mehreren Bachelor-Qualifizierungen (technisch und kaufmännisch) im Rahmen dualer Studiengänge. Zudem stelle die Auszeichnung „Top Arbeitgeber Deutschland 2011“ eine buchstäblich namhafte zusätzliche Referenz dar.


