18.03.2016

Prägende Einbruchschutz-Kampagne

Roto in „exponierter Position“ / Messethema „Sicherheit“: Realisierter Vorsprung / Deutschland: Auch 2015 mehr Einbrüche? / Geschäftschancen nutzen / Vernetzte Initiative bleibt Erfolgsstory / Teilnehmerzahl wächst weiter / Neue Mitmach-Argumente / Ausgebaute Unterstützung / Stimmabgabe auf Microsite / Vorstoß in Brüssel / Guter „Roto Quadro Safe“-Auftakt in Österreich

Nürnberg/Leinfelden-Echterdingen - (rp) Wie stark das Thema „Sicherheit“ inzwischen die Branche beschäftigt, erlebten die Besucher der „Fensterbau Frontale“ quasi auf Schritt und Tritt. Es war Mitte März 2016 in Nürnberg an den meisten Messeständen ebenso präsent wie in separaten Sonderschauen. Immer im Fokus: die Möglichkeiten eines effizienten Einbruchschutzes. Roto widmete ihnen einen eigenen Bereich. Dabei sah sich der Beschlagspezialist in einer „exponierten Position“. Mit seiner bereits Ende 2014 gestarteten vernetzten Marketing- und Informationskampagne unter dem Motto „Widerstand nicht zwecklos“ könne er etwa im Gegensatz zu Wettbewerbern über konkrete Erfahrungen und Ergebnisse eines realisierten Konzeptes berichten. Insofern habe man „gerne den Stein ins Rollen gebracht“.

Die weiter zunehmende Bedeutung der für Marktpartner, Bauherren und Renovierer gleichermaßen wichtigen Offensive werde vermutlich durch die zur Jahresmitte vorliegende neue Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für Deutschland bestätigt. Klare Indizien dafür lieferten die schon verfügbaren Erhebungen aus einzelnen Bundesländern. Danach stieg 2015 die Zahl der Wohnungseinbrüche in Hamburg (+ 20,2 %), Niedersachsen (+ 13,1 %), Schleswig-Holstein (+ 12,3 %), Sachsen-Anhalt (+ 7,6 %) und Hessen (+ 5,6 %) wieder kräftig an. Lediglich Baden-Württemberg (- 9,1 %) und Berlin (- 2,8 %) meldeten bisher geringere Werte als im Vorjahr. Zudem bleibe das Problem einer sehr niedrigen Aufklärungsquote erhalten. So negativ die Entwicklung sei, so positiv wirke sie sich auf die Geschäftschancen von Fenster- und Türenherstellern, verarbeitenden Betrieben und Fachhändlern aus. Deshalb empfahl Marketingleiter Udo Pauly, sich der laufenden „Roto Quadro Safe“-Kampagne anzuschließen.

Gegenwärtig beteiligten sich in Deutschland rund 750 Firmen an der Initiative. Ihnen stehe ein breites Unterstützungspaket für ihre lokalen Aktivitäten zur Verfügung. Durch ihre Registrierung auf der zentralen Microsite www.quadro-safe.com seien sie darüber hinaus für interessierte Haus- und Wohnungseigentümer leicht als kompetente Ansprechpartner „vor Ort“ zu ermitteln. Die erwiesene „Lenkungsfunktion“ des Online-Auftrittes sorge in der Praxis für die gewünschte direkte Kontakt- und Geschäftsanbahnung.

Auch 2016 will Roto die Kampagne „neu beleben“. Laut Pauly geschieht das z. B. durch umfassende Social Media-Maßnahmen, zusätzliche Endverbraucher-PR im Print- und Hörfunk-Sektor, individualisierte Radiospots und eine weitere „Muster-Presseinformation“ für Teilnehmer sowie durch zwei Videos. Sie dienten sowohl zur Sensibilisierung der Endanwender als auch zur Erläuterung der technischen Beschlaglösungen (Pilzkopf-Sicherheitsschließzapfen, stabile, mehrfach verschraubte Sicherheitsschließstücke, abschließbarer Fenstergriff, Anbohrschutz). Das Filmduo stärke die Vermarktung am Point of Sale und lasse sich zudem bei Messepräsentationen sowie auf Social Media-Kanälen nutzen. Es sei durch die prominente Platzierung auf der zentralen Aktionsplattform www.quadro-safe.com und nach Eingabe des Suchbegriffes „Quadro Safe“ außerdem auf Youtube „jederzeit auf Sendung“. Die bisherige Resonanz auf eine aktuelle Social Media-Promotion in Youtube und Google liege mit über 80.000 Zugriffen auf die Videos deutlich über den Erwartungen und unterstreiche die Relevanz bei den Endkunden.

Ferner hätten die Besucher der Kampagnen-Website die Möglichkeit, durch ihre Stimme das von Roto geforderte „Bündnis für Einbruchschutz“ zu unterstützen. Ende 2015 formulierte der Bauzulieferer einen „Offenen Brief“ an die politisch Verantwortlichen in Europa und sprach sich darin für ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der massiv steigenden Eigentumskriminalität aus. Die von rund 60 europäischen Bau-Fachjournalisten ebenfalls unterschriebene Petition liege der EU-Kommission seit einigen Monaten vor. Wie es in Nürnberg ergänzend hieß, bemüht sich das Unternehmen weiter „intensiv“ um eine persönliche Übergabe des Briefes in Brüssel.

Neues Kapitel

Seit Jahresbeginn vollzogen sei die angekündigte Ausdehnung der vernetzten Einbruchschutz-Offensive auf Österreich. Sie basiere zwar auf dem in Deutschland „mit großem Erfolg“ verwirklichten Konzept, trage aber „voll und ganz“ den spezifischen Markt- und Kundenbedürfnissen in Österreich Rechnung. Dazu gehöre, dass sich „ausgewählte Key-Kunden“ als Multiplikatoren ihrerseits um die Gewinnung von Fensterbauern und Händlern kümmern.

Auch in der Alpenrepublik falle das bisherige Echo positiv aus. Das dokumentiere schon die aktuell mit rund 100 hohe Zahl der teilnehmenden Firmen. Zudem finde die Initiative bei den direkten Partnern Anklang. So zeige sich Jürgen Jungmair von ihr „ehrlich begeistert“. Der Bereichsleiter Marketing der Josko Fenster & Türen GmbH weiter: „Wir erleben eine Art kongenialer Partnerschaft: Gemeinsam mit dem führenden Sicherheitsexperten Roto haben wir das ‚Quadro Safe’-Konzept für Fenster zum Sicherheitsstandard erhoben. Um das bekannt zu machen, richteten wir eine eigene Microsite ein und passten das Video und die Broschüren an unser Marketing an. Natürlich finden sich alle unsere Handelspartner auf www.quadro-safe.com. Außerdem steht das Thema im Zentrum unserer Fenster-, Türen- und Naturholzböden-Tage.“

Wie groß das Potenzial ist, hob Matthias Steinberger hervor. Der Leiter der technischen Arbeitsvorbereitung bei der Rieder GmbH & Co. KG: „Bisher liegen die Verkaufsanteile von Sicherheitsbeschlägen nur bei 2 %. Das ist nicht zufriedenstellend. Deshalb werden wir ‚Roto Quadro Safe’ künftig verstärkt in unser Marketing integrieren. Seit Januar 2016 kommunizieren wir das System im Fensterprospekt und im Internet sowie bei Verkaufsschulungen und Beratungsgesprächen mit dem Ziel höherer Absatzzahlen. Auch unsere Händler sind umfassend informiert. Außerdem ist die Kampagnenwerbung bestmöglich auf unserer Website und in unserem Schauraum platziert.“ Im Übrigen kündigte Roto an, über die (weitere) Entwicklung des kooperativen Einbruchschutz-Engagements in Österreich im Jahresverlauf ausführlich zu berichten.

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